Knapp am Schneeberg vorbei

Blick vom Fadensattel zum Schneeberg
Blick vom Fadensattel zum Schneeberg

Am Freitag war eigentlich geplant, mit dem "Salamander" - der Zahnradbahn - auf den Schneeberg zu fahren. Niederösterreichs Größter (nach Erwin!). Am Bahnhof Puchberg die Temperaturanzeige: 13 Grad an der Bergstation, Tendenz zu noch mehr Wolken.

 

Also schnell umdisponiert: Per Sessellift rauf auf den Fadensattel, von dort unterhalb der Wolken über die Dürre Leiten zur Mamauwiese, einer postkarten-kitschigen Moorwiese.

 

Durchwegs eine Super-Wanderung, und am Ende wartete sogar eine "wässrig-felsige" Überraschung!

Beim Mamau-Wirtshaus war "Halbzeit". Für Martin gabs ein "Mamau-Kinderschnitzel". Mein Gastro-Tipp: die hausgemachten Bratwürstl. Halten mehr, als das einfach Ambiente verspricht. 

 

Dann den "Wasserfall-Weg" runter Richtung Puchberg. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet. Nach einer 3/4 Stunde Latscherei (österr.: "Hatscherei") den Bach entlang, war zwar der Bach ganz toll, von Wasserfall aber lang und breit nix zu sehen. Dann ganz am Ende die Überraschung - der Sebastian-Wasserfall! Kleiner Bach oben, dann ein prächtiger Wasserfall über geschätzte 10 Meter hohen massiven Fels. Wir hatten von dem Wasserfall vorher noch nie gehört - was er mit Sicherheit nicht verdient hat.

 

Martin ist 4 Stunden wacker mitmarschiert. Er war bis zum Ende putzmunter, wir hatten allerdings dann Blasen in den Ohren. Das "Mamau-Schnitzel" scheint Beine und Mundwerk zu dopen.

 


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© Frank Butschbacher