Erlaufsee und Ötschergräben

Ötschergraben - zwischen Mirafall und Jodelgraben (größere Ansicht unten)
Ötschergraben - zwischen Mirafall und Jodelgraben (größere Ansicht unten)

Mit Zelt und Niederösterreich-Card hatten wir viel Spaß am Erlaufsee - zwischen Mariazell und Ötscher. Von Donnerstag bis Samstag war alles schön bis spektaktulär.


Höhepunkt war der 4-h-Spaziergang durch die Ötschergräben: wie ein Bummel durch einen megagroßen Natur-Bildband. Hohe Felswände, grüne Gumpen, Gämsen, Sonne. Fast wie Yosemite und Kongo in einem, nur schöner.

 

Gastro-Tipp: Vom Graben am Kraftwerk den Lassingfall-Steig rauf (s. Bild unten), dann noch 10 min zum Kollerbauern, einer Jausenstation. Der Marillenkuchen der Kollerbäurin kam frisch aus dem Ofen - ein Gedicht.

Mit "Gelände-Rollern" bergab
Mit "Gelände-Rollern" bergab

Wir hatten ein breitgefächertes Programm: Kultur, Action, Baden. Höhepunkt des Action-Teils war die Roller-Downhill-Strecke auf der Gemeindealpe. 4,6 Kilometer weit gehts von der Mittelstation des Lifts über geschotterte Forstwege bergab. Gestoppte 20 Minuten gehts dahin, durch und über enge Kurven, extrem steile Passagen, Querwellen und vom Regen ausgeschwemmte Furchen.

 

Aber die Bremsen an den Monster-Rollern sind Scheibenbremsen, vorne und hinten, und gut dimensioniert. Es geht halt in die Unterarmmuskulatur. Ein Riesenspaß.

 

Mehr Fotos von der Rollerstrecke gibts auf der Website der Gemeindealpe-Bergbahn.

Auf der Gemeindealpe (unten der Erlaufsee)
Auf der Gemeindealpe (unten der Erlaufsee)

Die Gemeindalpe ist als Berg mäßig beeindruckend, dafür aber als Aussichtswarte zu Recht berühmt.

 

Vom Gipfel (1626m) genießt man einen Panorama-Rundblick - in Richtung Mariazell und Erlaufsee, bis (grob) nach NW auf den Ötscher. Hier im Bild stehen Paul und ich beim Gipfelkreuz der Gemeindealpe, hinter uns das Panorama, unter uns der Erlaufsee.

 

Am linken Ende des Sees liegt der Camping-Platz, den wir hier wegen Nettig- und Sauberkeit ausdrücklich weiterempfehlen. Der Platz (und der See) liegen direkt an der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark auf der steirischen Seite. Wir haben beim Heimfahren gerätselt, warum in dieser Gegend Wirtshäuser "Zur österreichischen Grenze" heißen - nach einer Weile fiel dann bei mir der Groschen: Österreich war halt die längste Zeit nicht der Staat as we know it, sondern das Herzogtum, und die Steiermark war ein anderes. (Ist doch super, einen Historiker im Urlaub dabei zu haben).

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    petra (Donnerstag, 27 August 2009 14:38)

    eins muss man noch dazusagen: in den ötschergräben gab es früher jede menge fexe. martin hat noch höhlen mit alten werkzeugen und mit gebrauchsgegenständen entdeckt. warum die fexe ausgestorben sind, ist nicht ganz klar. wahrscheinlich, weil sie nur moos gefressen haben.

  • #2

    Jenicek (Dienstag, 17 Juli 2012 02:48)

    THX for info


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