Dahingebloggt

Frank, Butschbacher und Blogautor
Frank, Butschbacher und Blogautor
 

Berichte und Bemerkungen, heute aktuell und morgen schon verstaubt.  Meldungen von und mit Frank Butschbacher.

 

Hier stehen die 3 neuesten Einträge, von längeren nur ein Appetithappen.

 

Alles was älter ist, verstaubt hier im Archiv. Meine Geh- und Schreib/Stolperversuche auf kroatisch sind im Hrvatski blog. Wenn ich den Ofen vergewaltige, Bier braue oder sonstwie in der Küche randaliere, dann hinterlässt das hier manchmal Spuren.

Mi

30

Sep

2015

Happy Torte to Me

Linzer Torte, von Petra zum Geburtstag bekommen.   (Foto: Frank Butschbacher)
Linzer Torte, von Petra zum Geburtstag bekommen. (Foto: Frank Butschbacher)

So könnten Tage immer beginnen: Ich sitze im Büro und nehme die ersten telefonischen Huldigungen entgegen (Danke Didi, das Packerl ist leider noch immer nicht in der Post). Währenddessen ist Petra, die Emsige, noch zuhause und backt mir eine Geburtstagstorte.

Backt nicht nur, sie bringt die Torte sogar mit ins Büro. Und nachher gehts ihr an den Kragen.


Wieso, "wem"? Versteh die Frage nicht.


Für allfällige künftige Kuchenspenden, Background zu Frank Butschbacher: Mein Horizont hat sich in den letzten 40 Jahren zwar durchaus erweitert, ja, doch, aber früher, da waren Käsekuchen und Linzertorte meine unangefochtenen, alles überragenden Favoriten. So übersichtlich war die Welt vor der Globalisierung.

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Mi

26

Aug

2015

Nö echte Scheinwelt

Der "Natur auf der Spur"? Nur ein schlechter nö. Landeswitz: Radtour in Hohenau, Weinviertel.  (Foto: F. Butschbacher)
Der "Natur auf der Spur"? Nur ein schlechter nö. Landeswitz: Radtour in Hohenau, Weinviertel. (Foto: F. Butschbacher)

Ein verkorkster Radausflug kann viele Ursachen haben: Müdes Kind (schon am Vortag geradelt), Beifuß-Allergie-Attacke mit Granatennesselausschlag.

Es kann aber auch daran liegen, dass das Land Niederösterreich Radwege mit Aussagen bewirbt, die man bei jedem anderen als freche, blanke Lügen bezeichnen würde.

Als freche, blanke Lügner würde ich weder das Land NÖ noch seine Vertreter, ob glatzert oder kastratengleich mit vollem Haupthaar, nie & nimmer bezeichnen. Wir sind ja schon zu viel gewohnt.

 

In Hohenau, "oben rechts" auf der Karte, sprich an der tschechisch-österreichisch-slowakischen Grenze, soll es einen Radweg speziell für Kinder geben. Thema: Der Natur auf der Spur.

 

Auf der mit blau-gelbem "NÖ" verzierten Website wird da geschwafelt, dass sich die Balken biegen: Adler, Biber, Lamas, Hirsche, Reiher, seltene Amphibien, Vogelbeobachtungsstationen ... Schaut, wenn ihr wollt, mal das PDF hier an: Mit welcher Erwartung würdet ihr losradeln? Tut es nicht !!

 

Dann, landestypisch, die Realität als Kontrast zur blau-gelben Propaganda: Lachhafte bis bizarre Beschilderung (positiv: schärft die Konzentration und Beobachtungsgabe).

 

Natur? Irgendwie sowas gabs schon. Wenn man einen kilometerlangen, schnurgeraden asphaltierten Feldweg zwischen einem beifuß- und brennnesselüberwucherten, tw. abgebrannten Bahndamm und einem Acker (boah, ey, eine nö. Spezialität!) mit einigen angefaulten Kürbissen drauf als "Natur" akzeptiert.

 

Abwechslung gabs schon: Drei Dosen Red Bull.

Das darf ja in keiner nö. Landschaft fehlen. Danke Herr Mateschitz und Gratulation auch an dieser Stelle zu Ihren depperten Kunden. Sie kassieren, wir räumen Ihren Dreck weg. Hoch leben unsere Leistungsträger, in Wirtschaft und Politik!

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Fr

14

Aug

2015

Vom Leben am Land

Frank Butschbacher am "Agria", das Feld pflügend. Vermutlich Herbst 1964 (Foto: S. Butschbacher)
Frank Butschbacher am "Agria", das Feld pflügend. Vermutlich Herbst 1964 (Foto: S. Butschbacher)

Als wir Ende Juli mit Freunden in Landl (Gesäuse, Stmk, Ö.) waren, mussten wir zuerst mal das Land roden. Und wie das so ist in primitiven Gesellschaften, da müssen auch die Kleinen mit ran. Als ich nachher das Foto "Martin der Mähmann" anschaute, musste ich an ein altes von mir denken.

 

Aber jetzt vergleicht mal: Hier mäht Martin, 10, mit einem modernen Luxusmähapparat für Vorzeigeräsen. Fährt von selbst. Und daneben, ich, Frank Butschbacher, das Original. Wenn die Beschriftung im Fotoalbum stimmt, war ich damals knapp oder grad 4.

 

Modemäßig kommts hin: Ohrenklappenkappen waren damals ur angesagt. Wirklich belegbar ist, dass das weibliche Knie damals beinah unterm Rock vorschaute, und dass Frauen anfingen, Hosen zu tragen. Mit dem Bevölkerungswachstum gings auch prompt bergab, aber das ist 1. ein anderes Thema und 2. völlig wurscht, denn ich war ja schon gezeugt.

 

Jedenfalls: wir mussten ran, damals, in der Zeit kurz nach dem Krieg. Es gab ja nix. Wir haben alles selbst im Garten angebaut, Kartoffeln, Salat, Äpfel, Bananen, Reis. Und ich habe mit dem "Agria" das Feld gezackert, wie man damals in der Gegend sagte.

Und wir haben dabei gestrahlt! Wir hatten nix, kein Farbfernseh, keine Computerspiele, keine schlauen Telefone - und waren ja so glücklich. Und die heutige Jugend? Hat alles, muss nix hackeln, und schaut griesgrämig.

Es ist so herrlich, einfach mal ungehemmt die eigene Jugend verklären und die heutige nach Strich und Faden mies machen zu können. Das gabs damals natürlich auch nicht.

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Und wie gesagt: zu älteren Beiträgen gehts im Blog-Archiv.


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