Hier wohnt Frank Butschbacher

Seit April 2007 wohne ich in der Südstadt - meistens sagt man nur so, obwohl die "Südstadt" ein Teil von Maria Enzersdorf ist.

 

Direkt an der Grenze zu Mödling und Wiener Neudorf - die Übergänge kriegt der Autofahrer höchstens an der bescheuerten 40er-Regelung in Mödling mit - liegt die Südstadt. In den 60er Jahren wurde sie als Gartenstadt geplant. Das bedeutet, viel Grün und relativ locker verbaut.

 

Die Ottensteinstraße ist eine Sackgasse, und unser Haus liegt 20 Meter von der Straße weg. Im Frühling geht man an blühenden Fliederbüschen vorbei, und vom Balkon aus hört und sieht man die Eichelhäher, wenn sie sich in den Kiefern vor dem Haus unter ihresgleichen und mit anderen Vögeln herumstreiten. Balkon heißt: wir wohnen in einem 16-Parteienhaus, vier Stockwerke hoch, und blicken nach Osten, Richtung Palmers-Hochhaus, den in Schwechat startenden Fliegern entgegen.

 

Vom Haus aus kann Martin mit Rad oder Skateboard losdüsen, bis zur Schule gibts nur eine kleine Straße zu überqueren.

 

Und 200 Meter entfernt ist das Freizeitgelände. Hoch sind hier die Gabrieler Mönche zu preisen, die das Gelände der Stadt zur öffentlichen Nutzung überlassen. Da gibts diverse Ballspielplätze (Fuß, Korb, Volley). Hier trifft man Familie Butschbacher-Rösler nach wie vor häufiger.

 

Für Martin war das früher eine Art Kinder-Sommeruni: er lernte buddeln, Tunnel ausschachten, Bogen- und Lichtschwert-Schießen, dauerlaufen, einfach alles, was wichtig ist im Leben.


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© Frank Butschbacher